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Die Philosophie der menschlichen Erlösung in der Vision des großen arabischen Denkers Ali Mohammed Al-Shorafa Al-Hammadi: Eine Lesung der Dualität von Licht und Finsternis und der Rückkehr zum Wesen des Korans

  Von: Bahgat El-Obeid

In seiner analytischen Vision des Konzeptsبهجت العبيدي von „Licht und Finsternis“ liefert der große arabische Denker Ali Mohammed Al-Shorafa Al-Hammadi eine präzise und tiefgründige Diagnose der Krise des modernen Menschen. Mit seiner scharfsinnigen Einsicht sieht Al-Shorafa diese Krise nicht nur als flüchtige politische Konflikte oder vorübergehende Wirtschaftskrisen an, sondern im Kern als Spiegelbild eines tiefen strukturellen Defizits in der Beziehung des menschlichen Wesens zum Weg seines Schöpfers.

Al-Shorafa zeichnet ein tragisches Bild einer Welt, in der zu Unrecht Blut vergossen wird, Häuser über ihren Bewohnern zerstört und Kinder kaltblütig getötet werden. Er betrachtet diese kosmischen Tragödien als die bittere Frucht der Vertreibung der Barmherzigkeit aus den Herzen und des Fehlens von Gerechtigkeit auf Erden. Dies veranlasst ihn zu seiner ebenso grundlegenden wie anklagenden Frage: „Wo ist das Licht, das Gott zur Rechtleitung des Menschen herabgesandt hat?“

Dabei bezieht er sich auf das entscheidende Ereignis in der Menschheitsgeschichte: die Herabsendung des Edlen Korans. Dieser war – wie Al-Shorafa betont – nicht bloß ein Buch, das bei Anlässen rezitiert wird, sondern ein umfassender Lebensentwurf, der zu Barmherzigkeit, Gerechtigkeit und Frieden führt. Dies bestätigt das Wort des Erhabenen: „Ein Buch, das Wir zu dir hinabgesandt haben, damit du die Menschen mit der Erlaubnis ihres Herrn aus den Finsternissen zum Licht herausbringst, zum Weg des Allmächtigen, des Lobenswürdigen“ (Sure Ibrahim, 1). Ebenso heißt es: „Er ist es, Der deutliche Zeichen auf Seinen Diener herabsendet, um euch aus den Finsternissen zum Licht herauszubringen. Und gewiss, Gott ist gegen euch wahrlich gütig und barmherzig“ (Sure Al-Hadid, 9).

Die Kluft, die er mit Bitterkeit beobachtet, ist jene schmerzliche Diskrepanz zwischen hohlen religiösen Parolen und dem menschlichen Verhalten, das ihrem Wesen widerspricht. Verse werden nur mit der Zunge rezitiert, ohne dass die Menschen die Waage der Gerechtigkeit aufrechterhalten. Menschen rufen in den Moscheen „Gott ist groß“, während sie in ihren Taten Ungerechtigkeit praktizieren. Dies hat die göttliche Botschaft für viele in formelhafte Rituale verwandelt, die ihrer Seele beraubt sind – obwohl Gott den Weg mit unmissverständlicher Klarheit gewiesen hat: „Gott gebietet Gerechtigkeit, gütiges Handeln und das Geben an die Verwandten; und Er verbietet das Schändliche, das Verwerfliche und die Gewalttätigkeit. Er ermahnt euch, auf dass ihr es euch zu Herzen nehmt“ (Sure An-Nahl, 90).

In seiner Analyse der gegenwärtigen Lage führt Al-Shorafa weiter aus, dass die heutige Härte der Herzen, das Sterben des Gewissens und das Fehlen von Besinnung in den Gesellschaften die natürliche Folge der Abkehr vom koranischen Weg sind. An dessen Stelle traten Launen und irreführende Überlieferungen, die das Licht der Wahrheit vor den Seelen verbargen. Diesen Zustand beschreibt der Koran mit erschütternder Präzision: „Und der Gesandte sagt: ‘O mein Herr, mein Volk hat diesen Koran für verlassen erklärt’“ (Sure Al-Furqan, 30).

Die Wahrheit, die er hier feststellt, ist, dass das spirituelle Vakuum, das durch das Verlassen des göttlichen Lichts entsteht, nicht leer bleibt. Vielmehr wird es durch Chaos gefüllt, und die universellen Gesetze Gottes, die niemanden bevorzugen, gewinnen die Oberhand. So folgen göttliche Strafen in Form von Kriegen, die alles vernichten, und Konflikten, die das soziale Gefüge zerreißen, als Bestätigung des Wortes des Erhabenen: „So ergriffen Wir einen jeden für seine Sünde. Unter ihnen waren manche, gegen die Wir einen Sandsturm schickten, und unter ihnen waren manche, die der Schrei erfasste, und unter ihnen waren manche, die Wir von der Erde verschlingen ließen, und unter ihnen waren manche, die Wir ertrinken ließen. Und es ist nicht Gott, der ihnen Unrecht getan hat, sondern sie selbst haben sich Unrecht zugefügt“ (Sure Al-Ankabut, 40).

Für den Denker Al-Shorafa Al-Hammadi ist das Verderben, das zu Lande und zu Wasser sichtbar geworden ist – wie es der heilige Vers besagt – ein rein „menschliches Produkt“, das aus der Abkehr von Gottes Rechtleitung resultiert. Das mühselige Leben, das die Welt heute erfährt, ist die lebendige Verkörperung des Wortes Gottes: „Wer sich aber von Meiner Ermahnung abwendet, der wird ein beengtes Leben führen, und Wir werden ihn am Tag der Auferstehung blind versammeln“ (Sure Ta-Ha, 124).

Der Weg der Erlösung, den Al-Shorafa zeichnet, führt nicht über tönende Parolen oder materielle Konflikte. Er beginnt mit der aufrichtigen und bewussten Rückkehr zum Ursprung: zum Buch Gottes – durch Verinnerlichung statt bloßer Rezitation, durch Taten statt bloßer Behauptungen, durch die Wiederbelebung der Werte der Barmherzigkeit und die Etablierung von Gerechtigkeit. Denn die Gesetze Gottes ändern sich nicht. Wer zum Licht zurückkehrt, dessen Leben wird von Gewissheit erleuchtet, selbst wenn ihn alle Stürme der Welt umgeben. So bleibt der intellektuelle Ruf unseres großen arabischen Denkers Al-Shorafa Al-Hammadi eine Einladung zur Rückgewinnung des menschlichen Gewissens durch die Erneuerung der lebendigen Beziehung zur Offenbarung, die gekommen ist, um die Menschen – alle Menschen – aus den Finsternissen ihres Egos und ihrer Launen zum Licht der Wahrheit und der absoluten Gerechtigkeit zu führen.

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